Des Christen Autorität

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10,16

 

Das Schöne an dieser Aussage ist, dass nicht wir das von uns sagen, sondern Jesus.

 

Und Jesus weiß, was Er da ausspricht.

 

Er weiß, dass Er damit ein Risiko eingeht, dass wir alles andere als zuverlässige Repräsentanten sind. Und dennoch sagt Er das.

 

Ganz offensichtlich ist Er sich da im Klaren über uns und scheut das Risiko nicht.

 

Er bedurfte nicht, daß ihm jemand Zeugnis gab vom Menschen; denn er wußte, was im Menschen war.
(Joh. 2:25)

 

Er muss sehr von Seinen Möglichkeiten und Mitteln überzeugt sein, uns so in Dienst zu nehmen uns auch solch ein Gewicht zu geben.

 

Und letztlich werden wir wie Er erleben, dass man uns unterschätzt, gering achtet und übergeht, so wie Ihm dies auch geschah. Und wahrscheinlich ist unsere Schwachheit eben auch ein Teil Seiner Strategie, mit der Er begonnen hatte. Er kam als schwacher Mensch, ohne Macht, ohne noble Herkunft, die ihm Tür und Tor geöffnet hätte. Er kam im Namen seines Vaters. Und wer Ihm glaubte, erlebte bald, dass Er Worte des Lebens hatte, dass aus diesen Worten Leben wuchs, Leben wieder hergestellt wurde, weil es eben keine leeren menschlichen Worte waren, sondern göttliche, schöpferische, lebenspendende Worte.

 

hr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen,

 

(Deut. 4:2 )

 

Und diese Worte will Er in unseren Mund legen, wie Sein Vater sie in Seinen Mund gelegt hatte.

 

Deshalb werden, diejenigen, die es hören wollen, auch Jesus hören, und die es nicht hören wollen, auch nicht Jesus hören, Ihn ablehnen, Ihn verachten und dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Auch wenn Jesus uns und unseren Möglichkeiten gegenüber gelassen ist, so sollten wir doch auch die Ernsthaftigkeit dahinter nicht verkennen, die auch für uns gilt.

 

Wir haben tatsächlich dann auch die Verantwortung für Gottes Wort in unserem Mund! Es nicht zu verschweigen, wenn wir es sagen sollen, es nicht zu verfälschen, es nicht abzumildern oder zu verschärfen, nichts hinzuzufügen und nichts wegzulassen. Denn wenn es wirken soll, dann durch seine ungetrübte und unverfälschte Qualität. Haben wir dann eine Verantwortung für das, was es ausrichtet?

 

Nein, wir sind die Boten, die Überbringer. Aber natürlich ist es wie immer, wenn jemandem die Botschaft nicht schmeckt, bekommt es der Bote zuallererst zu spüren.

 

Aber auch dafür sollen wir Jesus vertrauen. Er wird uns nicht alleine lassen, so wie Er es am Ende des Matthäusevangelium Seinen Jüngern versprochen hat. Darauf können wir uns verlassen.

 

Dein Eugen