Der König kommt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

 Der gesamte Vers lautet: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. (Sach. 9:9)

 Im Einzug Jesu am „Palmsonntag“ des Jahres 30/33 nach Chr. nach Jerusalem erfüllt sich diese Prophetie.

 Jesus hatte diesen Einzug so organisiert, um Seinen Anspruch deutlich zu machen.

 Einige Herrscher haben in der Geschichte von ihren Völkern den Beinamen der Gerechte bekommen, wie z.B. Leopold der Gerechte (1349-1386) Herzog von Österreich; Friedrich August I., erster König von Sachsen (1750-1827).

 

 

 

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
(Röm 3:10)

  Aber waren diese Könige oder Herzöge tatsächlich gerecht? Im Römerbrief lesen wir: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. (Röm 3:10)

 Kein Mensch kann für sich in Anspruch nehmen gerecht zu sein und keiner kann einen anderen Menschen gerecht sprechen.

 Allein Gott kann beurteilen, wer gerecht ist. Und dieser Gott kündigt durch den Propheten Sacharja Seinen Messias-König an, der gerecht sein wird, weil Er von der Erbsünde unberührt sündlos leben wird. Dieser Messias-König ist Jesus von Nazareth, der Christus.

 Er ist nicht nur gerecht, Er ist auch ein Helfer. Manche übersetzen hier siegreich. Warum?

 

Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.
(Rom 8:33)

 

 Weil der Effekt Seines Helfens das Befreien ist. Aber um jemanden befreien zu können, muss man den, der ihn gefangen hält, überwinden, siegreich sein. Und das ist Jesus. Er ist der Sieger über die Sünde und den Tod. Die Sünde konnte Ihm nichts anhaben und damit der Tod dann ebenso wenig.

 Weihnachten steht vor der Tür und da sehen wir das süße Jesuskind. Aber niemand, der das süße Jesuskind anschaut, sollte dabei stehen bleiben. Denn sonst verpasst er den Retter, den Befreier, den Sieger, den Überwinder und den Herrscher. Zu Jesu erster Erdenzeit warfen sich manche Menschen vor Ihm auf den Boden, weil sie es wollten. Bei Jesu zweitem Kommen werden sich aller Knie beugen, auch derer, die es nicht wollen. Nicht weil sie ihre Meinung geändert haben, sondern weil Jesu Majestät ihnen keine andere Möglichkeit bietet. Wie wird es bei dir sein?

 Wirst du Ihn begrüßen als deinen HERRN und Erlöser, der dich gerecht gesprochen hat?