"Der Friede Gottes "

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig lernfähig wir Menschen sind. Es ist auch erstaunlich, wie leicht wir Deutschen manipuliert werden können. Da kommt jemand und hat die Bot-schaft „Ich will, dass ihr in Panik geratet!“ und wir lassen uns in Panik versetzen.

Die Europawahl, das politische Beben danach und die Panik in den etablierten Parteien machen das Bild komplett.

Da wäre ein gutes Maß an Vernunft dringend erforderlich. Und die ist nicht vorhanden. Es scheint, als ob sich diese in Zeiten der politischen Korrektheit geradezu verbietet. Man verschließt sich rationalen Argumenten und nennt jeden der sich gegen den Trend stellt ...-phob.

Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!“
(Kol. 3:15)

In einer solchen Situation fragt man sich, was wir Christen denn machen können und sollen?

1. Wir schauen auf unseren Gott: Er ist der HERR, der ist, der war und der sein wird. Er hat alles in Seiner Hand.

2. Wir lassen uns nicht verführen: In Matt. 24:4 sagt Jesus: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.

Wenn uns jemand sagt: „Ich will, dass ihr in Panik geratet“, dann ist höchste Alarmstufe. Denn dann sollen wir verführt werden, unser Urteilsvermögen soll ausgeschaltet werden.  Was hat die Panik bei der Loveparade in Duisburg 2010 bewirkt? 19 Tote und viele Verletzte.

3. Wir sorgen uns um nichts: Wenn uns Sorgen überwältigen, dann geraten wir in Panik und machen irgendetwas – aber nichts Sinnvolles.

4. Wir bringen die realen Probleme mit Danksagung vor Gott. Es nützt nichts, vor den realen Problemen davon zu laufen oder den Kopf in den Sand zu stecken.

Aber Gott ist für uns Christen die erste Adresse, wenn wir in Schwierigkeiten stecken.

Gibt es einen Klimawandel? Möglicherweise! Den gab es schon immer. Ist er menschengemacht? Wahrscheinlich nicht, sonst hätten wir die Wärmeperioden vor der Industrialisierung nicht gehabt!

Welche Rolle spielt Gott in dem Ganzen?

Dürre in einem Land, so kann man es in der Bibel lesen, war immer ein Teil des Gerichtshandelns Gottes.

Länder, die den Götzen huldigten, wurden von Gott der Dürre und Verödung preisgegeben, was ein interessanter Aspekt in der ganzen panischen Situation wäre.

5. Wir brauchen von Nüchternheit geleitete Ruhe:

Elf Mal ermutigt uns das Wort Gottes nüchtern zu sein.

In 1.Petr. 1:13 sagt es: „Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi!“

Man könnte auch übersetzen „umgürtet die Lenden eurer Gesinnung in dem ihr nüchtern seid“. Nüchternheit ist ein Gürtel für unser Denken, dass wir nicht völlig die Übersicht, die Beherrschung, den Verstand verlieren. Wenn uns jemand sagt: „Ich will, dass ihr in Panik geratet“, dann will er genau das nicht, dass wir nüchtern sind, die Beherrschung, den Verstand behalten. Dann will er all das umgehen.

Und dann sind wir verführbar!

Wir brauchen aber noch mehr.

6. Wir brauchen den Frieden Gottes!

Von dem sagt Paulus, dass er höher ist als alle Vernunft. Höher selbst als die von Nüchternheit umgürtete Vernunft.

Der allein kann unser Herz bewahren, das leicht erschrickt, das leicht in Panik geraten kann, das sich leicht verführen lassen kann, was dazu führt, dass unser Sinn, unser Verstand, unser Denken umgangen wird.

Dieser Friede kann und soll uns bewahren.

7. Lass Jesus in dir regieren:

Im Kolosserbrief lesen wir: „Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!“ (Kol. 3:15) Jesu Friede regiert in uns, wenn Jesus regiert. Wenn Er unser Denken und Handeln bestimmt.

Unsere einzig reale Hoffnung in einer panischen, verrückten Zeit ist Jesus Christus, und Er allein.

Ihn mit anderen zu teilen, von Ihm zu reden, von Ihm und Seinem Handeln, von Seinem Frieden, von Seiner Ruhe zu berichten, ist unsere Aufgabe, damit wir unsere Umwelt in unseren Frieden mit hineinnehmen können.

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden!

(Phi 4:62

 Nur wenn wir diesen Frieden haben und leben, können wir den Apfelbaum pflanzen, damit wir morgen Äpfel zu essen haben.

 

Dann können wir Familien gründen und Kinder zeugen, damit diese Welt auch in Zukunft vielleicht noch von vernünftigen, nüchternen Menschen  bewohnt wird, die von dem Grund allen Friedens Zeugnis ablegen können.

Sei du ein solcher Mensch, in dem der Friede des Christus jeden Tag deutlich sichtbar regiert und lass dich nicht in eine Panik versetzen, die dich verführbar macht. In diesem Sinne einen friedvollen Juli mit hoffentlich sommerlichem Wetter.

 

Eugen, Jürgen und Thomas