Abhängig sein von Gott

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Psalm 51,19 1

Da haben wir‘s mal wieder! Wussten wir es doch schon lange. Der Gott der Christen will, wie alle Götter, nur kleine schwache Würmchen, die vor ihm kriechen.

Nichts ist weiter entfernt von der Wahrheit als diese Annahme.

 

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. (Math. 23:12)

Wenn man wissen will, wie Gott Seine Anhänger sehen will, dann gibt es im Kapitel 11 im Hebräerbrief eine Liste, in der aufrechte, standhafte, starke Persönlichkeiten des Glaubens aufgeführt werden. Da sind es Glaubenszeugen des Alten Testamentes. Aber auch das neue Testament kennt sie. Einen Petrus und Johannes, die bedroht und geschlagen, dastehen und den Autoritäten ins Angesicht widerstehen.

Da ist ein Paulus, der mehrfach dem Tod nahe war, weil er um seines Glaubens willen heftig ausgepeitscht worden war.

Wir haben Männer wie Hus, Luther, und viele andere, die dem Tod ins Auge sahen und sagen mussten: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir.“

Das waren keine elenden Würmchen, es waren Menschen, die in der ganzen Abhängigkeit von Gott den Mut hatten, Kaisern und Königen entgegenzutreten, mit nichts anderem als nur dem Wort Gottes.

Und genau diese absolute Abhängigkeit von Gott wird im obigen Vers angesprochen. Eine Abhängigkeit, die nichts von sich erwartet, sondern alles von Gott. Die aber auch nichts von sich zurückhält und alles für Gott gibt. Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen gibt Er Gnade.

 

 

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
(1.Petr. 5:6)

 

Wie viel anders wäre es um unsere Welt und die Gemeinde Jesu bestellt, wären die Menschen und die Christen demütig vor dem allein wahren Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Aber in dem weltumspanneden „Yes-we-can- / wir-schaffen-das-Wahn“ werden wir an unserer Selbstüberschätzung und an der konstanten Realitätsverweigerung zugrunde gehen.

Gottes Wort sagt in 2.Chronik 7: 13 Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, daß es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse 14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, daß sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.

Wir haben die Verheißung, dass, wenn wir uns beugen, demütigen und umkehren, Gott uns hören wird.

 

Es ist Zeit das zu tun.

Dein Eugen